Das Weißbier wird im hochdeutschen Sprachgebrauch auch gerne Weizenbier oder Hefeweizen genannt – eben wegen des Weizens, der zum Brauen verwendet wird und weil gerne ein Schwung Hefe aus der Flasche mit ins Glas gegeben wird.
Es zeichnet sich durch einen fruchtigen Geschmack aus – Kenner registrieren Noten von Banane, Mango und Ananas. Dabei hat es meist einen Alkoholgehalt zwischen 5 und 6 Vol.%, ist aber heutzutage freilich auch als leichte oder mit 0,0 Prozent als alkoholfreie Variante und als Weißbier-Mischgetränk erhältlich.
Eine erste Lizenz für das Brauen von Bier aus Weizen gab es in Bayern erst im Jahre 1548, denn eigentlich sollte der Weizen zur Ernährung der Bevölkerung genutzt werden, zum Beispiel als Weizenmehl. Gut fünfzig Jahre später fiel die Lizenz zurück an die Bayerische Herrscherfamilie Wittelsbach, die von da an bis 1798 das Monopol auf das Brauen von Weißbier hielt und dies zu einer ihrer Haupteinnahmequellen machte.
Da Weißbier mit obergäriger Hefe für die Gärung Temperaturen bis zu 20°C toleriert, galt es vor der Erfindung künstlicher Kühlmaschinen als klassisches Sommerbier. Die niedrigeren Temperaturen für das damals gängigere Braunbier waren im Sommer früher für die Brauereien meist nicht zu erreichen.
Weißbier ist ein sehr vielfältiges Produkt: Mal genießt man es als filtriertes Kristallweizen ohne Hefetrübung, mal als malziges Dunkel oder mit einem Spritzer erfrischender Zitrone, was der Bayer dann auch manchmal „RUSS“ nennt.
Selbstverständlich gibt es das Paulaner Hefeweißbier auch alkoholfrei: sogar mit 0,0 Prozent. Generell gilt Weißbier als isotonisches Getränk, führt dem Körper also Mineralien und Kohlenhydrate zu. Die konsequent alkoholfreie Variante ist besonders nach dem Sport ein beliebter Durstlöscher mit weniger Kalorien als zum Beispiel eine Apfelschorle. Konsequent ohne Alkohol, überzeugend im Geschmack: Unser Weißbier 0,0% wird zunächst im traditionellen Paulaner Weißbierverfahren eingebraut und erst nach ausgiebiger Reifung schonend entalkoholisiert. Durch ein aufwendiges Verfahren wird dem Bier dabei zwar jeglicher Alkohol entzogen, nicht aber sein erfrischendes Aroma.